Trost

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Auszug [1]

Frage : Die Theologen können die Frage nach dem Weiterleben nach dem Tode nicht beantworten. Trotzdem wird bei einer christlichen Grabrede immer auf den Jüngsten Tag hingewiesen, an dem die Toten auferstehen sollen?

AREDOS : Es ist tatsächlich ein entscheidender Irrtum.

Kein Pfarrer kann den Hinterbliebenen damit Trost spenden, denn er weiß selbst nicht um die Wirklichkeit. Der christliche Glaube stellt die Auferstehung so hin, daß für sie kein Termin besteht. Auf diese Weise wird der Erdenmensch in völliger Unwissenheit gelassen. Er kann sich unter der Auferstehung nichts vorstellen.

  • Der Tag der Auferstehung ist der Tag des Wiedererwachens der Seele, also des Bewußtseins im Geistigen Reich. Dieser Tag schwankt zwischen einer Minute und mehreren Monaten, je nach der Todesursache und der seelischen Verfassung.

Doch ist die Auferstehung nicht körperlich, d. h. nicht materiell zu verstehen, sondern geistig, obwohl der Geist einen Astralkörper besitzt, der für die Seele eine begrenzte Fassung darstellt. In vielen Fällen nehmen die Seelen an ihrer eigenen Bestattung teil, wie sie auch oft genug an den anschließenden Trauerfeierlichkeiten und Erbauseinandersetzungen unsichtbar zugegen sind. In vielen Fällen sind sie direkt Zeuge von Erbstreitigkeiten. Aber auch der echte Kummer der Hinterbliebenen macht ihnen zu schaffen. Es ist ein Jammer, daß die großen Glaubensrichtungen gerade über den Tod und das Weiterleben nicht richtig orientiert sind, weil sie aus Egoismus und aus Fanatismus jeder entsprechenden Belehrung ausweichen. Das Geistige Reich hüllt sich keineswegs in Schweigen, sondern gibt gerade in dieser wichtigen Frage eine ausreichende Auskunft, die durch sichtbare Beweise unterstützt wird. …




Ein Verstorbener hat die Fähigkeit, Eure Welt zu sehen, ohne von Euch gesehen zu werden. Die Auferstehung zum geistigen Leben erfolgt unmittelbar nach der Entkörperung.

  • Der sogenannte „Jüngste Tag“ ist jener Tag, der dem Tode unmittelbar folgt. Es ist der Tag, an dem das Bewußtsein wieder einsetzt.

Auszug [2]

Was soll ein Hinterbliebener für einen Trost hinnehmen, wenn ihm der Pfarrer erklärt, daß der Tote schläft bis zum „Jüngsten Tag“? Aber der Pfarrer kann den Hinterbliebenen nicht erklären, wann und wie der „Jüngste Tag“ stattfindet.


zum kompletten Kapitel: Vom Jüngsten Tag


siehe auch:



Quellen (Protokolle)

  1. MFK-Menetekel: Der Tod setzt keine Grenze (Seite 54), Download
  2. MFK-Menetekel: Der Tod setzt keine Grenze (Seite 53), Download